Challenge für mehr Solidarität gestartet

Kochen, Backen, Rezepte ... Das Bündnis „Gemeinsam solidarisch zum Welltag der Armen“ hat eine Challenge für mehr Solidarität zum Thema Lebensmittel gestartet. Bis zum 28. Oktober können sich Teams zu diesem besonderen Wettstreit anmelden.


Bündnis zum Welttag der Armen startet Challenge rund um das Thema „Lebensmittel“

Logo Welttag der Armen

Jedes Team erhält 50 Euro Startkapital und soll dies bestmöglich vermehren – Erlös geht in soziale Projekte

Jeder kann etwas dazu beitragen, damit Menschen in prekären Lebenslagen, Migranten, Flüchtlinge und Obdachlose gerade jetzt in Zeiten von Corona nicht aus dem Blick geraten. Und das nicht nur in Deutschland sondern weltweit. Davon ist das Bündnis „Gemeinsam solidarisch zum Welttag der Armen“ im Bistum Essen überzeugt. Um möglichst viele Menschen anzuspornen, sich mit ihren ganz persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten für Schutzsuchende und Bedürftige zu engagieren, hat das Bündnis nun unter Schirmherrschaft von Weihbischof Ludger Schepers zu einer Challenge der Solidarität aufgerufen. Bei diesem besonderen Wettstreit unter engagierten Projektgruppen soll sich alles – natürlich unter Corona-Bedingungen – um das Thema „Lebensmittel“ drehen. Die Anmeldefrist für die Challenge endet am 9. Oktober.

„Lasst euch herausfordern, im Team ein Zeichen für praktische Solidarität zu setzen. Jeder Mensch hat eigene Talente, die er einbringen kann und mit den Talenten von vielen wird euer Team unschlagbar! Durch eure konkrete Aktion schafft ihr einen Mehrwert, der anderen zu Gute kommt und eure Solidarität mit arm Gemachten und Ausgegrenzten zum Ausdruck bringt.“ So heißt es im aktuellen Aufruf des Bündnisses. Jede Projektgruppe, die mitmachen will, erhält ein Startkapital von 50 Euro, die es im Aktionszeitraum vom 1. bis 29. November 2020 zu vermehren gilt. Die Hälfte des Gewinns geht anschließend an ein von der jeweiligen Gruppe bestimmtes soziales Projekt vor Ort, mit der anderen Hälfte soll ein Projekt in Lateinamerika und eines im Bistum Essen unterstützt werden.

Der Fantasie, mit welchen Produkten oder Ideen die Gruppen den größtmöglichen Ertrag erzielen könnten, sind keine Grenzen gesetzt. Einzige Voraussetzung: Die Projektidee sollte etwas mit Lebensmitteln, also dem Mittel zum Leben, zum Überleben zu tun haben. „Lasst eurer Kreativität freien Lauf und überlegt, wie ihr den größten Gewinn erzielen könnt. Organisiert zum Beispiel ein Benefizessen, sammelt eure Lieblingsrezepte und verkauft ein Rezeptbuch, backt eure Lieblingskuchen, kocht Marmelade, Chutneys oder was euch sonst noch einfällt und verkauft sie“, rufen die Bündnispartner den Challengeteilnehmern beispielhaft für Projektideen zu.

Update 20.10.20:

  • Die Challenge wurde thematisch erweitert; der Wettbewerb ist nun auch für Projektideen offen, die nicht direkt mit Lebensmitteln zu tun haben.
  • Die Anmeldefrist wurde bis zum 28. Oktober verlängert.

Der Welttag der Armen

Seit 2017 begeht die katholische Kirche jedes Jahr im November den „Welttag der Armen“. In diesem Jahr findet er am 15. November statt. Unter dem Motto „Streck dem Armen deine Hand entgegen“ ruft die katholische Kirche in diesem Jahr weltweit dazu auf, gerade in Zeiten von Corona das Leid der an den Rand Gedrängten, Schutzsuchenden und Bedürftigen im eigenen Land wie auf der ganzen Welt in den Blick zu nehmen und trotz eigener Sorgen Zeichen praktischer Solidarität zu setzen.

Das Bündnis „Gemeinsam solidarisch zum Welttag der Armen“

Mitglieder im Bündnis „Gemeinsam solidarisch zum Welttag der Armen“ im Bistum Essen sind u.a. das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat, die BIB Bank im Bistum Essen, der BDKJ-Diözesanverband Essen, das Bistum Essen, der Caritasverband Essen, Grüß Gott - Citypastoral am Essener Dom, der DjK-Bundesverband und Diözesanverband Essen, der KAB Diöszesanverband Essen, die Jugendberufshilfe Duisburger Werkkiste, die Franziskaner in Essen, die Hauptschule Bottrop-Welheim, das Jugendwerk Die Kurbel Oberhausen, das Projekt LebensWert Duisburg, die kath. Stadtkirche Duisburg, die Missionsärztlichen Schwestern und das sozialpastorale Zentrum Petershof in Duisburg-Marxloh.


Pfarrei Liebfrauen

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