Vorgestellt: Peter Sommer

Am 25. November wird Peter Sommer aus der Karmelgemeinde in Essen zum ständigen Diakon geweiht. In den Pfarrnachrichten vom 19.11.17 stellt er sich vor.


Peter Sommer
Peter Sommer

Mein Name ist Peter Sommer, ich bin 57 Jahre alt und wohne zusammen mit meiner Ehefrau Gudrun seit sieben Jahren in der Karmel-Kommunität. Wir sind auf vielfältige Weise in der Karmelgemeinde aktiv. Unser erwachsener Sohn lebt auf eigenen Füßen.

Gudrun und ich sind in Duisburg-Hamborn geboren und aufgewachsen. Gudrun ist Heilpraktikerin. Heute leitet sie das Büro des Freundeskreises zur Förderung des Programms LEBEN AUS DER MITTE e.V. Dort organisiert sie Kurse und andere Veranstaltungen der Zen-Kontemplation im Bistum Essen, hauptsächlich im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen-Werden.

Ich bin Diplom-Finanzwirt und arbeite als Sachgebietsleiter in einem Finanzamt für Prüfungsdienste in Düsseldorf. Vor vier Jahren habe ich am Erzbischöflichen Diakoneninstitut in Köln mit dem Theologie-Studium begonnen und nach dem Diakonatskurs ist es nun soweit: Unser Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck wird mich, zusammen mit drei Mitbrüdern aus dem Bistum Essen, am Samstag, dem 25. November 2017 um 10 Uhr im Essener Dom zum Ständigen Diakon weihen. Ich gehe davon aus, in unserer Pfarrei auch eingesetzt zu werden. Bis Mitte 2019 wird sich die Ausbildung in Köln aber noch hinziehen, denn nach der Weihe folgt noch der Pastoralkurs. Mein kirchliches Amt wird das Amt eines „Diakons mit Zivilberuf“ sein. Das bedeutet, dass ich meinen Hauptberuf als Finanzbeamter nicht aufgeben werde.

Was hat mich bewogen, neben dem Beruf (in dem Alter) Theologie zu studieren und, mit Zustimmung meiner Frau, ein Amt in der Kirche anzustreben? Meine geistliche Heimat ist die Zen-Kontemplation in christlichem Kontext, wie sie im Meditationszentrum in Essen-Werden praktiziert wird, und der Karmel in Duisburg mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der aktiven Beteiligung in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Was auf dem lebenslangen Übungsweg der Kontemplation geschieht, lässt sich kaum vorhersagen. Aber von Anfang an ist da diese Sehnsucht in mir, die Sehnsucht nach Gottfindung und damit zugleich Selbstfindung, die Sehnsucht nach Eins-Sein und Eins-Werden in Christus, um so im Alltag mit allen Menschen, mit der ganzen Schöpfung, Mensch zu sein und immer mehr Mensch zu werden.

Die Weihe ist ein Sakrament der ganzen Kirche. So sind Sie alle eingeladen zur Weiheliturgie und anschließenden Begegnung in der Aula des Bischöflichen Generalvikariates. Und ebenso zu meiner ersten Assistenz im Gottesdienst am 3. Dezember 2017 um 11 Uhr in der Karmelkirche. Auch hier gibt es anschließend Gelegenheit zu Begegnung und Austausch.

Wir freuen uns auf Sie!
Peter Sommer