Brief zum Konzept für Christus König

Für Christus König sieht der Vorschlag des Koordinierungskreises die größten Veränderungen vor. Dazu hat Pastor Burkhard Jehl einen Brief an seine Gemeinde geschrieben.


Turm der Christ-König-Kirche
Turm der Christ-König-Kirche

Liebe Schwestern und Brüder!

Am letzten Montag veröffentlichte die Koordinierungsgruppe der Pfarreientwicklung ihr Konzept für die zukünftige Gestalt der Pfarrei Liebfrauen bis zum Jahr 2030. Der Entwurf, der jetzt in den Gremien der Pfarrei diskutiert werden soll, sieht für unsere Gemeinde Christus König folgende Eckdaten vor:

Für unsere Gemeinde in Hochfeld stehen auch weiterhin als pastorale Standorte das Gemeindezentrum Christus König und das Sozialzentrum St. Peter zur Verfügung. Dazu kommt als dritter Gottesdienststandort die Kapelle in der Helios Marien-Klinik hinzu. Dies soll auch für die nächsten 10 Jahre so bleiben.

Dabei muss aber die Anzahl der zukünftigen Gemeindemitglieder und der zu erwartende Renovierungsbedarf der bestehenden Gebäude berücksichtigt werden. Die Koordinierungsgruppe schlägt darum vor, am Standort Christus König ab 2025/2027 ein neues, kleineres und kostengünstigeres Kirchen- und Gemeindezentrum zu bauen. Dieses soll - neben einem Kirchen- und Gemeindesaal für 150 Personen - auch eine größere Kita und eine Dienstwohnung für den Pastor / Pastoralen Mitarbeiter beinhalten. Daneben soll eine größere Wohnbebauung entstehen, deren Mieteinnahmen zur Kostendeckung der pastoralen Arbeit beitragen sollen.

Der Gemeinderat Christus König wird auf seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 9. Mai (19 Uhr, Gemeindesaal Christus König) diesen Vorschlag beraten. Interessierte Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen. Als Ansprechpartner steht der Leiter des PEP-Projekts Herr Dr. Markus Borzymski zur Verfügung. Bis zum 24. Juni können dem Gemeinderat Vorschläge und Änderungswünsche eingereicht werden. Die endgültige Fassung für die ganze Pfarrei soll dann Ende 2017 verabschiedet werden.

Liebe Brüder, liebe Schwestern! Immer wieder hört man ja auch in kirchlichen Kreisen: die Jugend ist unsere Zukunft! Und das ist falsch! Die jungen Menschen sind unsere Gegenwart. Richtiger wäre: wir sind die Zukunft der nächsten Generation. Sie werden mit dem leben müssen, was wir ihnen heute hinterlassen. Wir alle stehen auf den Schultern unserer Eltern und Großeltern. Und sie stehen auf unseren Schultern. Ob sie eine gute Zukunft haben, hängt auch von dem ab, was wir ihnen hinterlassen. Geben wir der nachfolgenden Generation die Chance auf neue Wege und Ziele. Ansonsten machen wir sie nur zu Museumswärtern unserer eigenen Vergangenheit.

Bitten wir ganz besonders um Gottes guten Geist. Möge er unsere Beratungen begleiten und durchdringen!

Ihr Pastor
Burkhard Jehl