Marktmusik in St. Ludger • Konzert am Sonntag in St. Ludger
Marktmusik
Jeweils freitags, 11:30 - 12:00 Uhr, St. Ludger
Die „Marktmusik“ in Duisburg ist eine kostenlose wöchentliche Konzertreihe, die jeden Freitagvormittag (11:30 - 12:00 Uhr) während des Wochenmarktes am Ludgeriplatz in Neudorf stattfindet, meist mit Orgelmusik und dem Organisten Dominik Susteck, im Sommer auch mit Gästen. Sie wird von der Pfarrei Liebfrauen in St. Ludger veranstaltet und bietet eine entspannte Auszeit für Marktbesucher und weitere Gäste. In St. Ludger steht die mit 64 Registern ausgestattete, größte Kirchenorgel Duisburgs.
06.03.26 - Dominik Susteck, Orgel
13.03.26 - Dominik Susteck, Orgel
20.03.26 - Markus Hinz, Orgel
Werke von J. S. Bach, Markus Hinz und Philipp Glass.
Markus Hinz ist seit 2001 Kirchenmusiker an St. Antonius in Düsseldorf-Oberkassel. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich Hinz einerseits mit der traditionellen Kirchenmusik und andererseits mit zeitgenössischen Kompositionen. Seit einigen Jahren betreut er als inhaltlich verantwortlicher Organist die Reorganisation der großen Orgelanlage in St. Antonius.
27.03.26 - Marcus Strümpe, Orgel
Werke von Richard Wagner, Gerald Bunk, Claude Daquin, William Albright und Johann Sebastian Bach
Marcus Strümpe studierte an der Folkwang-Hochschule Essen und an der Musikhochschule Trossingen Kirchenmusik (A-Examen). Von 1994 bis 2007 wirkte Strümpe als Kirchenmusiker der Pauluskirche in Duisburg. 2003 übernahm er die Leitung des Philharmonischen Chores in Duisburg. 2007 wurde er als Kantor an die Salvatorkirche in Duisburg berufen.
Konzert am Sonntag: „Natur und Kultur“
Sonntag, 8. März, 18:00 Uhr, St. Ludger
Zwischen Kuckucksruf, Orgel und Elektronik
Das Thema „Natur und Kultur“ steht auf dem Programm des Konzerts am Sonntag, 8. März 2026 um 18 Uhr in St. Ludger, Neudorf. Der Kuckucksruf zieht sich durch die klassische Musik wie ein Naturmotiv in unterschiedlichen Variationen. So erklingen drei barocke Orgelwerke von Johann Caspar von Kerll, Girolamo Frescobaldi und Georg Muffat, die diesen Ruf enthalten.
In Kontrast dazu stehen die Werke elektronischer Musik, die einerseits aus „natürlichen“ Aufnahmen von Alltagsgeräuschen oder Orgel- und Flötenklängen bestehen, andererseits aus „kultürliche“ synthetische Musik, die in der Natur nicht vorkommt. Dominik Susteck zeigt ein akustischen Stadtporträt der Kulturhauptstadt Esch-sur-Alzette (Luxemburg). Die verwendeten Klänge sind heterogen. Von Straßengeräuschen, Vogelzwitschern, Unterhaltungen oder Straßenmusik gesellen sich blockhafte Elemente zu teils schroffen Orgelklängen. Es entsteht ein akustisches Hörspiel. Sarah Proskes Schattenwald mischt aufgenommene Orgelklänge mit der echten Orgel. Das Zischen und Pfeifen einer kleinen vollmechanischen Orgel wird zur Grundlage einer fast romantisch fragmentarischen Klangszene. Man meint, den Ruf eines Uhus zu vernehmen, den Wind, der über die Bäume streift, das Knarren der Äste.
Der Komponist und Elektroniker Tobias Tobit Hagedorn bringt zwei Werke synthetischer Musik mit, die sich von Lautsprecher zu Lautsprecher flirrend bewegen. In seinen Werken Hikari und Richtungsgleiche synthetische Klänge hervor. Diese bewegen sich zwischen den Lautsprechern und flirren durch den Raum und treten teils in den Dialog mit der Pfeifenorgel. Auch der Sonnengesang der heiligen Franziskus wird in dem Konzert thematisiert. Der Eintritt ist frei.
Vorschau:
Konzert am Sonntag: „Violine und Orgel“
Sonntag, 12. April, 18:00 Uhr, St. Ludger
Maria Suwelack, Violine und Michael Schultheis, Orgel


