Wir über uns
Die Pfarrei Liebfrauen wurde im Rahmen der Neustrukturierung des Bistums Essen am 1. Oktober 2006 errichtet. Aus welchen Gemeinden sich die Pfarrei zusammensetzt und von welchen Kirchen wir uns leider trennen müssen, erläutert Bischof Dr. Felix Genn in einem Hirtenwort.
Die vom Bistum Essen nicht mehr finanzierte Liebfrauenkirche zu erhalten ist das Ziel der 2007 gegründeten Stiftung „Brennender Dornbusch“, der die Kirche inzwischen übertragen wurde. Während die Unterkirche unter dem Namen „Das Portal“ als Gottesdienstraum und für Angebote der Citypastoral erhalten bleibt, wird die Oberkirche zu einem geistig-kulturellen Zentrum umgewandelt, in dem Konzerte, Ausstellungen und andere Veranstaltungen stattfinden.
Schon seit einigen Jahren hatte die Gemeinde St. Peter in Hochfeld Räumlichkeiten an soziale und karitative Einrichtungen abgegeben. Als die Kirche im Zuge der Umstrukturierung aufgegeben werden sollte, war man sich schnell einig, welche künftige Nutzung gewünscht ist: der Standort sollte als karitatives Zentrum der Pfarrei weiter ausgebaut werden.
Das katholische Stadthaus am Innenhafen wurde 1990 als Sitz des Gemeindeverbandes der katholischen Kirchengemeinden Duisburgs errichtet. Auch nach der Auflösung des Gemeindeverbandes im Zuge der Neustrukturierung des Bistums wird es von verschiedenen kirchlichen Einrichtungen in Duisburg genutzt. Unter anderem ist es nun der Verwaltungssitz unserer Pfarrei Liebfrauen.
Jede Gemeinde und jeder, der in ihr Dienst tut, ist herausgefordert, sich mit dem Namen, mit dem Patrozinium, auseinanderzusetzen. Jeder Name einer Kirche und einer Gemeinde verbindet sich mit einer Botschaft, der sich eine Gemeinde besonders stellen sollte, die das Gemeindeleben auch spirituell prägen könnte. - Eine Betrachtung von Pfarrer Bernhard Lücking.

